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Die Organisation wurde am 30. Juni 1990 gegründet. Damals fand in Tomsk die Gründungskonferenz von deutschstämmigen Bürgern des Gebiets Tomsk statt, die die ethnosoziale Gemeinschaft der Russlanddeutschen freiwillig wiederbeleben möchten. Neben der sozialpolitischen Tätigkeit führte die TGOD „Wozroshdenije“ eine große Bildungs- und Aufklärungsarbeit durch. Nach dem Verfall der UdSSR wurde die Organisation „Wozroshdenije“ in die Interstaatliche Vereinigung der Deutschen der ehemaligen UdSSR „Wiedergeburt“ reorganisiert. Für die Erhaltung des Status einer juristischen Person in Russland, wurde die Gesellschaft der Deutschen der RF „Wiedergeburt“ registriert. Das Hauptziel der Tätigkeit der Gesellschaft auf der neuen Entwicklungsstufe war: „die Verwirklichung von Lösungen zu erreichen, die zur ethnischen Erhaltung der deportierten und verfolgten Russlanddeutschen und ihrer ethnographischen Gruppen sowie zur Aufbewahrung der Sozialrehabilitation der Deutschen – der Opfer von politischen Repressivmaßnahmen, beitragen“. 1997 trat die Gemeinschaft als einer der Gründer der Tomsker deutschen nationalkulturellen Autonomie auf. Ihr Statut wurde am 15. Dezember 1997 durch die Verwaltung des Ministeriums für Justiz der RF für das Gebiet Tomsk registriert. Heutzutage hat „Wosroshdenije“ große Taten und Pläne. In meisten Rayons der Region wurden Treffzentren mit Hilfe von RDH gegründet. Dank der Zusammenarbeit dieser Organisation und des RDH werden Seminare in Kochkunst und Musik organisiert und Feste gefeiert. Eine große Aufmerksamkeit wird der Sozialunterstützung von Arbeitsarmeerentnern und ehemaligen Sondersiedlern geschenkt. Die Mithilfe bei ihrer ärztlichen Behandlung, darunter die Bezahlung schwerer Operationen, wird durch «Gesellschaft für technische Zusammenarbeit» (RTZ) über die o.g. AG „Entwicklungsgesellschaft Nowosibirsk“ geleistet. Quelle: Gebiet Tomsk: nationalkulturelles Leben /D-Print Verlag/ Tomsk-2004.
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